Der barocke Kanzelaltar aus dem Jahr 1772 gehörte schon zur Ausstattung der 1905 abgerissenen alten Heilig-Geist-Spitalkirche. Er ist mit einer Darstellung des Gotteslammes mit der österlichen Siegesfahne gekrönt.

Die in der Mitte des Altars aufgestellten Sakramentsgeräte unter dem halbdurchsichtigen Velum (Schleier) zeigen die zentrale Stellung des Altarsakraments im Gottesdienst und weisen auf das Mysterium der wahren Gegenwart des Leibes und Blutes Christi unter Brot und Wein hin.

Der Kanzelaltar von 1772 wird mit dem Bild des Gotteslammes mit österlicher Siegesfahne gekrönt. Das Lamm, ein Christussymbol, steht auf dem „Buch mit den Sieben Siegeln“ aus der Offenbarung St. Johannes (Kap. 5).
Dahinter eine goldene Scheibe mit den Strahlen der Ostersonne. Die Inschrift (1. Korinther 11, 26) lädt die Gemeinde an allen Sonn- und Festtagen zur Feier des Hl. Altarsakramentes (Hl. Abendmahl) ein: „Denn so oft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“

Am 1. Advent wurde ein neues Altarkruzifix geweiht. Aus einem der Gemeinde gestifteten Hänge-Kruzifixus gestalteten die Görlitzer Meisterbetriebe Rothe (Schreinermeisterin Erika Rothe schuf auch das neue Eingangsportal der Dresdner Frauenkirche) und Nelde (Vergoldung, Bemalung) ein ca. 60 cm hohes Standkreuz, das sich in Stil und Farbgebung dem barocken Altar anpaßt. Das kleine Motiv auf dem Sockel zeigt einen Pelikan mit drei Jungen und nimmt damit das auf den Fenstergittern der Heilig-Geist-Kirche mehrfach auftauchende altkirchliche Pelikan-Motiv auf.